Heute ist Star-Wars-Tag. Das ist eine schöne Gelegenheit, auf die grassierende Falschschreibung von Zusammensetzungen hinzuweisen, die Film- oder Buchtitel enthalten. Wenn Sie aufmerksam gelesen haben, haben Sie bemerkt, dass ich Star-Wars-Tag als Zusammensetzung mit zwei Bindestrichen geschrieben habe (man nennt das auch durchkoppeln). Diese Schreibweise ist grammatikalisch korrekt und eindeutig – und sie gilt für

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Stark erweitert, mit neuem Konzept und in schickem Outfit – die 10. Auflage des Leitfadens Freies Lektorat darf in meinem Bücherregal nicht fehlen. Herausgeber ist der Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL). Als ich mein eigenes Lektorat gründete, gab es noch den alten Leitfaden (meine Ausgabe: September 2011), von dem ich mir damals mehr

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Heute geht’s um den Imperativ. Die sogenannte Befehlsform bereitet anscheinend immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Am Befehlen hapert’s dabei nicht, o nein – die Grammatik ist das Problem. Wozu brauchen wir den Imperativ? Der Imperativ kommt zum Einsatz, wenn wir einen Befehl, eine Aufforderung, eine Empfehlung oder eine Bitte aussprechen wollen; wenn wir also einer anderen

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Am 14. Oktober durfte ich auf Einladung des Frauenwirtschaftsforums Zollernalb einen kleinen Vortrag halten. Der Titel des Abends lautete Erfolgreich präsent im Internet. Im Mittelpunkt stand die Unternehmenswebsite, Zielgruppe waren Soloselbstständige und Führungsfrauen. Mein Thema war natürlich das Texten. Um den Besucherinnen einen runden Vortrag zu bieten, ging es aber nicht nur um die Inhalte,

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Weiter geht’s mit meinen Lektüretipps (→ Teil 1), dieses Mal vor allem zu den Themen Schreiben und Publizieren. Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen. – Mark Twain Meine Lesehappen Ein Buch selbst zu veröffentlichen ist heutzutage recht einfach, dennoch gibt es einiges zu beachten. Der Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels hat

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Vor Substantivierungen, Passivsätzen und Worthülsen wird gerne gewarnt. Schlimm seien die, nämlich schlimm leserfeindlich, unschön und tot. Was soll ich sagen? Es stimmt. Wenn Sie sympathisch und erfolgreich kommunizieren möchten, setzen Sie besser auf eine lebendige, aktive Sprache. Ich habe schon einmal über dieses Thema geschrieben. Um Ihnen zu veranschaulichen, was ich meine, habe ich

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Wenn du etwas weitersagen willst, so seihe es zuvor durch drei Siebe: Das erste lässt nur das Wahre hindurch, das zweite lässt nur das Gute hindurch und das dritte lässt nur das Notwendigste hindurch. Was durch alle drei Siebe hindurchging, das magst du weitersagen. Sokrates

Was lesen Sie online eigentlich gerne so? Mir haben in den vergangenen Monaten einige Artikel zu Sprache, Lesen und Schreiben besonders gut gefallen. Vielleicht ist da auch für Sie was dabei? Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und – vielleicht, hoffentlich – Dazulernen, Entdecken, Freuen. LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen,

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Heute bekam ich eine E-Mail von einer Content-Agentur. Diese Agentur gehört zu einer der größten Zeitungsgruppen in Deutschland. Die Dame, die mir schrieb, stellte sich als Ansprechpartnerin für die freien Autoren vor und bat um einen suchmaschinenoptimierten Probetext. Damit ich weiß, wie man so was schreibt, schickte sie eine lange Liste mit Anweisungen mit. Zusätzlich

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Die folgenden Hinweise sind allgemeiner Natur und berücksichtigen nicht die speziellen Gepflogenheiten bestimmter Fachbereiche. Die Vorgaben an den Hochschulen können davon abweichen; so wird manchmal gewünscht, dass zwischen Abkürzungen kein Leerraum steht (z. B. vs. z.B.). Informieren Sie sich also immer über die geltenden Richtlinien und weichen Sie nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Betreuer davon

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