Füllwörter gehören in die gesprochene Sprache, aber (meist) nicht in einen Text. Sie plustern sich auf, stören den Lesefluss und verwässern die Textaussage. Schlimmer noch: Füllwörter können bei Ihren Lesern den Eindruck erwecken, dass Sie selbst nicht wissen, was Sie sagen wollen. Zu den Füllwörtern gehören eigentlich, ein bisschen, ziemlich, sozusagen, äh, gewissermaßen, total, wirklich,

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Bevor ich mich dafür entschied, als Freiberuflerin meine Brötchen zu verdienen, habe ich eine Menge Artikel zum selbstständigen Arbeiten gelesen. Da stand zum Beispiel drin, dass man sich selbst organisieren können muss, eine Riesenportion Disziplin braucht und keinen geregelten Feierabend erwarten könne. Als ich dann eine Weile meine eigene Chefin war, habe ich noch einiges

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Die Interjektion o/oh ist weit verbreitet und wird unglaublich häufig falsch geschrieben – sogar in Büchern, die im Verlag ein Lektorat und mehrere Korrekturdurchgänge durchlaufen. Besonders häufig vertreten sind diese beiden Kandidaten: Oh Mann! Oh Gott! Korrekt heißt es: O Mann! O Gott! Warum ist das so? Viele Schreiber scheinen sich am Englischen zu orientieren.

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Abkürzungen haben ihre Berechtigung. In Texten zum Beispiel, in denen häufig die gleichen Ausdrücke auftauchen, etwa in wissenschaftlichen Arbeiten. Hier sollte man das Abkürzungsverzeichnis aber nicht vergessen, vor allem wenn sehr spezielle Abkürzungen verwendet werden und/oder nicht auf ein fachspezifisches Abkürzungsverzeichnis Bezug genommen wird. Sehr gängige und allgemein bekannte Ausdrücke begegnen uns häufig ebenfalls in

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Im Juni war ich auf Rhodos im Urlaub. Dort wird bekanntermaßen griechisch gesprochen – und geschrieben. Beim Alphabet hatte ich keine Chance, ein paar einfache Vokabeln konnte ich aber aufschnappen, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass viele Griechen rasend schnell sprechen. Wenn Sie also planen, nach Griechenland zu fahren, können Sie Ihr Englisch mit

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Der Bindestrich – in der Typografie auch Divis genannt – wird häufig falsch gesetzt. Viele verwechseln ihn mit dem längeren Gedankenstrich, der nicht nur anders aussieht, sondern auch eine ganz andere Funktion hat. Wozu einen Bindestrich? Der Bindestrich ist ein Viertelgeviert lang; er verbindet zusammengehörende Wörter oder signalisiert, dass etwas ausgelassen wird, zum Beispiel so:

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Das Deutsche ist in diesem Bereich der Wortschöpfung recht produktiv: Aus zwei (oder mehr) Hauptwörtern, die unterschiedliche Dinge bezeichnen, lassen sich neue Wörter mit eigener Bedeutung bilden. Wer kennt nicht den berühmten Dampfschifffahrtsgesellschaftskapitän? Ein völlig korrektes deutsches Wort. Na gut, ein bisschen lang vielleicht. Für die Grammatik spielt die Länge des Wortes jedoch keine Rolle:

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Ich lese gerne etwas über die besonderen Eigenheiten anderer Leute. Wenn ich in einem Blog, auf einer Facebookseite oder bei Twitter einen Beitrag finde, der mir etwas über die skurrilen Angewohnheiten und Eigenschaften des Autors oder der Autorin verrät, freue ich mich, weil in meinem Kopf ein charmantes persönliches Bild dieses Menschen entsteht. Falls es

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Fehlerfreie Texte wirken professionell und erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Natürlich rutscht jedem mal was durch, und auch Korrektoren sind nur Menschen. Wenn sich die Fehler aber häufen, wirft das kein gutes Licht auf den Verfasser. Peinliche Fehler in Ihren Texten vermeiden Sie, indem Sie sorgfältig Korrektur lesen. Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen: Lesen Sie rückwärts

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