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Willkommen zu Teil 3 meiner Leselinks. Dieses Mal geht es unter anderem um das Thema Urheberrecht sowie um das Urgestein der Nachschlagewerke, den Duden.

Meine anderen Leselinks finden Sie hier: Literatur heilt (1) und erfolgreich online unterwegs (2).

Wieviel Autoren gibt es wohl unter den Schriftstellern? Autor heißt Urheber!

– Friedrich von Schlegel

Meine Lesehappen

  1. Der Duden ist DAS Nachschlagewerk. Heute bringt der Verlag weit mehr als das bekannte gelbe Wörterbuch heraus: Grammatik, Wortschatz, Stil – zu allen Themen gibt es eigene Bücher für Schüler, Büroarbeiter und Berufsschreiber. Die große Bekanntheit bringt auch Kritik mit sich, die nicht immer sachlich ausfällt. Brand eins hat mit dem Chef der Dudenredaktion gesprochen. Der sagt: „„Fatal wäre es, als Gralshüter der Sprache irrelevant zu werden.“
    Willkommen, ihr Vollpfosten


  2. Autoren, die mit ihren Texten Geld verdienen wollen, kommen nicht darum herum, sich auch mit rechtlichen Fragen zu beschäftigen. Urheberrecht und Schutz, Werktitel, Zitate und Plagiate, Rechtsverletzungen – Rechtsanwalt Thomas Schwenke spricht im Jura-Podcast über rechtliche Grundlagen für Autoren (dieser Lesetipp ist also eigentlich ein Hörtipp).
    Buchstaben verkaufen


  3. Um Urheberrechtsfragen geht es auch beim Veröffentlichen von Zeitungsartikeln, zum Beispiel im eigenen Pressespiegel. Grundsätzlich gilt: Für eine Veröffentlichung ist fast immer eine Genehmigung nötig. Verwendungsmöglichkeiten und Bedingungen:
    Veröffentlichung von Zeitungsartikeln


  4. Wenn Studenten, die ihr Studium möglichst schnell und effizient hinter sich bringen wollen, auf Professoren treffen, die den Betreuungsaufwand scheuen, freut sich der akademische Ghostwriter. Eine fremde Arbeit als die eigene auszugeben ist zwar verboten, einen Markt für bezahlte Seminar- und Abschlussarbeiten gibt es dennoch. Zeit Campus hat mit einem Ghostwriter gesprochen:
    Ich bin Ghostwriter und nicht gerade stolz darauf

  5. Bei (jungen) Gründern denken viele zuerst an BWLer, die ihre eigenes Start-up hochziehen, und weniger an Geisteswissenschaftler, die sich selbstständig machen. Der Gedanke dahinter: Um erfolgreich zu gründen, braucht man zwingend einen wirtschaftswissenschaftlichen Background. Warum das nicht stimmt, erklärt dieser Beitrag auf dem Gründerportal der Wirtschaftswoche:
    Geisteswissenschaftler gründen erfolgreich


  6. Zum Schluss noch eine kleine Sprachspielerei zum Schmunzeln. Ein Youtube-Video demonstriert anlässlich der Fußball-EM, wie die Namen der deutschen Spieler „korrekt“ ausgesprochen werden:
    Korrekte Aussprache der EM-Fußballer*innen 2016

Viel Spaß beim Lesen und Lachen.

Miriam Muschkowski

Miriam Muschkowski

Griffelspitzerin vom Dienst. Damit Ihre Texte für Sie sprechen.

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