»Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod« – der Titel von Bastian Sicks Buch ist inzwischen fast schon zum geflügelten Wort geworden. Aber stimmt das so überhaupt? Dass umgangssprachlich häufig der Dativ verwendet wird, wenn standardsprachlich der Genitiv korrekt wäre, ist wirklich ein alter Hut. Daneben – und weit weniger bekannt – gibt es aber

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Heute geht es um einen Schreibfehler, der mir enorm häufig auffällt: die Verwechslung von „zu Recht“ mit „zurecht“. Wenn Sie sich jetzt fragen, was man denn da verwechseln kann, müssen Sie nicht weiterlesen: Sie wissen offenbar, wann man welche Schreibweise verwendet. Welche Schreibweise würden Sie wählen? Wenn Sie sich aber unsicher sind oder sich noch

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Zugegeben: Die Überschrift verspricht nicht gerade Lesevergnügen. Lassen Sie sich davon nicht beirren: Hier geht es um eine Regel, die selbst Lektoren ins Straucheln bringen kann. Ich muss gestehen: Bis vor ein paar Jahren gehörte ich selbst dazu. Bevor Sie weiterlesen, Hand aufs Herz: Wie würden Sie abgekürzte Jahreszahlen schreiben? „Im Jahr ’99“ oder „im

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Wer schön schreiben will, muss auch richtig schreiben. Das ist nicht immer einfach. Schnelle Hilfe leistet der Onlineduden, wichtige Texte überprüft die Korrektorin. Was aber, wenn man gar nicht auf den Gedanken kommt, dass man mit einer Schreibweise falschliegen könnte? Das ist falsch?! Manche Wörter sind einfach knifflig. Jahrelang ist man sicher, man hätte alles

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Der Apostroph, ein eigentlich recht unscheinbares Auslassungszeichen, erhitzt immer wieder die Gemüter. Häufig geht es dabei um den von vielen heiß geliebten Genitiv-Apostroph in Namen: Marco’s Frittenbude, Anna’s Friseursalon, Thorsten’s Kneiple. Nach den geltenden Regeln ist diese Schreibweise nicht vorgesehen; unterschiedliche Auslegungen bieten dennoch Diskussionsstoff. Die Ausnahmeregel im Duden Wasser auf die Mühlen der Apostroph-Fans

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Heute ist Star-Wars-Tag. Das ist eine schöne Gelegenheit, auf die grassierende Falschschreibung von Zusammensetzungen hinzuweisen, die Film- oder Buchtitel enthalten. Wenn Sie aufmerksam gelesen haben, haben Sie bemerkt, dass ich Star-Wars-Tag als Zusammensetzung mit zwei Bindestrichen geschrieben habe (man nennt das auch durchkoppeln). Diese Schreibweise ist grammatikalisch korrekt und eindeutig – und sie gilt für

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Heute geht’s um den Imperativ. Die sogenannte Befehlsform bereitet anscheinend immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Am Befehlen hapert’s dabei nicht, o nein – die Grammatik ist das Problem. Wozu brauchen wir den Imperativ? Der Imperativ kommt zum Einsatz, wenn wir einen Befehl, eine Aufforderung, eine Empfehlung oder eine Bitte aussprechen wollen; wenn wir also einer anderen

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Was lesen Sie online eigentlich gerne so? Mir haben in den vergangenen Monaten einige Artikel zu Sprache, Lesen und Schreiben besonders gut gefallen. Vielleicht ist da auch für Sie was dabei? Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und – vielleicht, hoffentlich – Dazulernen, Entdecken, Freuen. LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen,

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Die Interjektion o/oh ist weit verbreitet und wird unglaublich häufig falsch geschrieben – sogar in Büchern, die im Verlag ein Lektorat und mehrere Korrekturdurchgänge durchlaufen. Besonders häufig vertreten sind diese beiden Kandidaten: Oh Mann! Oh Gott! Korrekt heißt es: O Mann! O Gott! Warum ist das so? Viele Schreiber scheinen sich am Englischen zu orientieren.

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Abkürzungen haben ihre Berechtigung. In Texten zum Beispiel, in denen häufig die gleichen Ausdrücke auftauchen, etwa in wissenschaftlichen Arbeiten. Hier sollte man das Abkürzungsverzeichnis aber nicht vergessen, vor allem wenn sehr spezielle Abkürzungen verwendet werden und/oder nicht auf ein fachspezifisches Abkürzungsverzeichnis Bezug genommen wird. Sehr gängige und allgemein bekannte Ausdrücke begegnen uns häufig ebenfalls in

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