Heute geht’s um den Imperativ. Die sogenannte Befehlsform bereitet anscheinend immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Am Befehlen hapert’s dabei nicht, o nein – die Grammatik ist das Problem. Wozu brauchen wir den Imperativ? Der Imperativ kommt zum Einsatz, wenn wir einen Befehl, eine Aufforderung, eine Empfehlung oder eine Bitte aussprechen wollen; wenn wir also einer anderen

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Am 14. Oktober durfte ich auf Einladung des Frauenwirtschaftsforums Zollernalb einen kleinen Vortrag halten. Der Titel des Abends lautete Erfolgreich präsent im Internet. Im Mittelpunkt stand die Unternehmenswebsite, Zielgruppe waren Soloselbstständige und Führungsfrauen. Mein Thema war natürlich das Texten. Um den Besucherinnen einen runden Vortrag zu bieten, ging es aber nicht nur um die Inhalte,

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Vor Substantivierungen, Passivsätzen und Worthülsen wird gerne gewarnt. Schlimm seien die, nämlich schlimm leserfeindlich, unschön und tot. Was soll ich sagen? Es stimmt. Wenn Sie sympathisch und erfolgreich kommunizieren möchten, setzen Sie besser auf eine lebendige, aktive Sprache. Ich habe schon einmal über dieses Thema geschrieben. Um Ihnen zu veranschaulichen, was ich meine, habe ich

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Wenn du etwas weitersagen willst, so seihe es zuvor durch drei Siebe: Das erste lässt nur das Wahre hindurch, das zweite lässt nur das Gute hindurch und das dritte lässt nur das Notwendigste hindurch. Was durch alle drei Siebe hindurchging, das magst du weitersagen. Sokrates

Die folgenden Hinweise sind allgemeiner Natur und berücksichtigen nicht die speziellen Gepflogenheiten bestimmter Fachbereiche. Die Vorgaben an den Hochschulen können davon abweichen; so wird manchmal gewünscht, dass zwischen Abkürzungen kein Leerraum steht (z. B. vs. z.B.). Informieren Sie sich also immer über die geltenden Richtlinien und weichen Sie nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Betreuer davon

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Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon gestellt. Ich lese sie häufig in Fachgruppen, Foren und Blogtexten. Vor allem Autoren, die ihre Bücher selbst verlegen (möchten), sind oft unsicher, wenn es um das Lektorat geht. Vergangenen Sommer fragte eine Selfpublisherin in einer Facebookgruppe: Hallo zusammen! ;) Wie kann man einen kompetenten, guten Lektor von

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Freischaffende sind für ihren Wissensstand selbst verantwortlich und müssen sich neben der Auftragsarbeit regelmäßig um Weiterbildung bemühen. Ein Überblick für freie Lektoren, Übersetzer und Journalisten. Berufsverbände und Netzwerke Freischaffende im Medienbereich sind in eigenen Verbänden organisiert. Existenzgründer finden hier eine erste Anlaufstelle, Mitglieder profitieren von besonderen Angeboten, vergünstigten Seminaren und dem Austausch in Regionalgruppen. Für

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Füllwörter gehören in die gesprochene Sprache, aber (meist) nicht in einen Text. Sie plustern sich auf, stören den Lesefluss und verwässern die Textaussage. Schlimmer noch: Füllwörter können bei Ihren Lesern den Eindruck erwecken, dass Sie selbst nicht wissen, was Sie sagen wollen. Zu den Füllwörtern gehören eigentlich, ein bisschen, ziemlich, sozusagen, äh, gewissermaßen, total, wirklich,

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Die Interjektion o/oh ist weit verbreitet und wird unglaublich häufig falsch geschrieben – sogar in Büchern, die im Verlag ein Lektorat und mehrere Korrekturdurchgänge durchlaufen. Besonders häufig vertreten sind diese beiden Kandidaten: Oh Mann! Oh Gott! Korrekt heißt es: O Mann! O Gott! Warum ist das so? Viele Schreiber scheinen sich am Englischen zu orientieren.

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Abkürzungen haben ihre Berechtigung. In Texten zum Beispiel, in denen häufig die gleichen Ausdrücke auftauchen, etwa in wissenschaftlichen Arbeiten. Hier sollte man das Abkürzungsverzeichnis aber nicht vergessen, vor allem wenn sehr spezielle Abkürzungen verwendet werden und/oder nicht auf ein fachspezifisches Abkürzungsverzeichnis Bezug genommen wird. Sehr gängige und allgemein bekannte Ausdrücke begegnen uns häufig ebenfalls in

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