Surfen wir doch mal ein paar Websites von Unternehmen, Agenturen und Dienstleistern an. Was sehen wir? Ein paar gute Websites, ein paar weniger gute, vielleicht auch eine Handvoll richtig ansprechende – zumindest was das Design angeht. Wie steht es mit dem Text? Wie viele Anbieter zeichnen ein sympathisches, ein natürliches, ein glaubhaftes Bild von sich?

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In deutschen Texten wird viel gesorgt, vor allem in der Presse: Ankündigungen sorgen für Neugier; Ereignisse sorgen für Aufregung, Aufmerksamkeit oder Schlagzeilen; Erdbeben sorgen gar für Tote. Sehr beliebt sind auch Unwetter, die für Unfälle sorgen. Ich sorge mich um die Ausdrucksfähigkeit der Redakteure. Sollten nicht gerade Berufsschreiber versuchen, sprachliche Unfälle zu vermeiden? Die Häufigkeit

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Am 14. Oktober durfte ich auf Einladung des Frauenwirtschaftsforums Zollernalb einen kleinen Vortrag halten. Der Titel des Abends lautete Erfolgreich präsent im Internet. Im Mittelpunkt stand die Unternehmenswebsite, Zielgruppe waren Soloselbstständige und Führungsfrauen. Mein Thema war natürlich das Texten. Um den Besucherinnen einen runden Vortrag zu bieten, ging es aber nicht nur um die Inhalte,

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Vor Substantivierungen, Passivsätzen und Worthülsen wird gerne gewarnt. Schlimm seien die, nämlich schlimm leserfeindlich, unschön und tot. Was soll ich sagen? Es stimmt. Wenn Sie sympathisch und erfolgreich kommunizieren möchten, setzen Sie besser auf eine lebendige, aktive Sprache. Ich habe schon einmal über dieses Thema geschrieben. Um Ihnen zu veranschaulichen, was ich meine, habe ich

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Was lesen Sie online eigentlich gerne so? Mir haben in den vergangenen Monaten einige Artikel zu Sprache, Lesen und Schreiben besonders gut gefallen. Vielleicht ist da auch für Sie was dabei? Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und – vielleicht, hoffentlich – Dazulernen, Entdecken, Freuen. LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen,

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Füllwörter gehören in die gesprochene Sprache, aber (meist) nicht in einen Text. Sie plustern sich auf, stören den Lesefluss und verwässern die Textaussage. Schlimmer noch: Füllwörter können bei Ihren Lesern den Eindruck erwecken, dass Sie selbst nicht wissen, was Sie sagen wollen. Zu den Füllwörtern gehören eigentlich, ein bisschen, ziemlich, sozusagen, äh, gewissermaßen, total, wirklich,

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Ausmisten ist schwer angesagt: In TV-Sendungen, Frauenzeitschriften und Internetforen stehen Menschen vor verstaubten Kisten, ausgeweideten Schränken und Klamottenbergen und sortieren ungeliebte Kleidungsstücke oder Omas Kaffeeservice aus. Was Ihre vier Wände verschönert, funktioniert auch beim Schreiben: Texte ohne sprachliches Gerümpel sind einfach besser. Diese typischen Verdächtigen sollten Sie vermeiden, sie machen Ihre Texte schwerfällig und dröge:

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