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Füllwörter gehören in die gesprochene Sprache, aber (meist) nicht in einen Text. Sie plustern sich auf, stören den Lesefluss und verwässern die Textaussage. Schlimmer noch: Füllwörter können bei Ihren Lesern den Eindruck erwecken, dass Sie selbst nicht wissen, was Sie sagen wollen.

Zu den Füllwörtern gehören eigentlich, ein bisschen, ziemlich, sozusagen, äh, gewissermaßen, total, wirklich, extrem und viele andere.

Das heißt nicht, dass diese Wörter nicht ihre Berechtigung haben können. Manche dienen auch als Modalpartikel (drücken Erwartungen/Einstellungen des Sprechers aus) oder als Konjunktion – dann kann nicht auf sie verzichtet werden.

So testen Sie, ob Ihr Text Füllsel enthält: Behält ein Satz auch ohne das verdächtige Wort seinen Sinn und Klang? Dann weg damit!

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Miriam Muschkowski

Miriam Muschkowski

Griffelspitzerin vom Dienst. Damit Ihre Texte für Sie sprechen.

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