Zugegeben: Die Überschrift verspricht nicht gerade Lesevergnügen. Lassen Sie sich davon nicht beirren: Hier geht es um eine Regel, die selbst Lektoren ins Straucheln bringen kann. Ich muss gestehen: Bis vor ein paar Jahren gehörte ich selbst dazu. Bevor Sie weiterlesen, Hand aufs Herz: Wie würden Sie abgekürzte Jahreszahlen schreiben? „Im Jahr ’99“ oder „im

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Der Apostroph, ein eigentlich recht unscheinbares Auslassungszeichen, erhitzt immer wieder die Gemüter. Häufig geht es dabei um den von vielen heiß geliebten Genitiv-Apostroph in Namen: Marco’s Frittenbude, Anna’s Friseursalon, Thorsten’s Kneiple. Nach den geltenden Regeln ist diese Schreibweise nicht vorgesehen; unterschiedliche Auslegungen bieten dennoch Diskussionsstoff. Die Ausnahmeregel im Duden Wasser auf die Mühlen der Apostroph-Fans

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Heute ist Star-Wars-Tag. Das ist eine schöne Gelegenheit, auf die grassierende Falschschreibung von Zusammensetzungen hinzuweisen, die Film- oder Buchtitel enthalten. Wenn Sie aufmerksam gelesen haben, haben Sie bemerkt, dass ich Star-Wars-Tag als Zusammensetzung mit zwei Bindestrichen geschrieben habe (man nennt das auch durchkoppeln). Diese Schreibweise ist grammatikalisch korrekt und eindeutig – und sie gilt für

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Heute geht’s um den Imperativ. Die sogenannte Befehlsform bereitet anscheinend immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Am Befehlen hapert’s dabei nicht, o nein – die Grammatik ist das Problem. Wozu brauchen wir den Imperativ? Der Imperativ kommt zum Einsatz, wenn wir einen Befehl, eine Aufforderung, eine Empfehlung oder eine Bitte aussprechen wollen; wenn wir also einer anderen

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