Der Apostroph, ein eigentlich recht unscheinbares Auslassungszeichen, erhitzt immer wieder die Gemüter. Häufig geht es dabei um den von vielen heiß geliebten Genitiv-Apostroph in Namen: Marco’s Frittenbude, Anna’s Friseursalon, Thorsten’s Kneiple. Nach den geltenden Regeln ist diese Schreibweise nicht vorgesehen; unterschiedliche Auslegungen bieten dennoch Diskussionsstoff. Die Ausnahmeregel im Duden Wasser auf die Mühlen der Apostroph-Fans

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Immer wieder werde ich gefragt, was genau eigentlich beim Lektorat passiert. Eine Antwort auf diese Frage könnte so beginnen: Ein guter Text ist wie ein schönes Haus. Steile These, sagen Sie? Bleiben Sie noch ein bisschen da. Stellen Sie sich bitte einmal ein Haus vor – ein tolles Haus; eines, in dem Sie gerne wohnen

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Willkommen zu Teil 3 meiner Leselinks. Dieses Mal geht es unter anderem um das Thema Urheberrecht sowie um das Urgestein der Nachschlagewerke, den Duden. Meine anderen Leselinks finden Sie hier: Literatur heilt (1) und erfolgreich online unterwegs (2). Wieviel Autoren gibt es wohl unter den Schriftstellern? Autor heißt Urheber! – Friedrich von Schlegel Meine Lesehappen

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In deutschen Texten wird viel gesorgt, vor allem in der Presse: Ankündigungen sorgen für Neugier; Ereignisse sorgen für Aufregung, Aufmerksamkeit oder Schlagzeilen; Erdbeben sorgen gar für Tote. Sehr beliebt sind auch Unwetter, die für Unfälle sorgen. Ich sorge mich um die Ausdrucksfähigkeit der Redakteure. Sollten nicht gerade Berufsschreiber versuchen, sprachliche Unfälle zu vermeiden? Die Häufigkeit

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Heute geht’s um den Imperativ. Die sogenannte Befehlsform bereitet anscheinend immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Am Befehlen hapert’s dabei nicht, o nein – die Grammatik ist das Problem. Wozu brauchen wir den Imperativ? Der Imperativ kommt zum Einsatz, wenn wir einen Befehl, eine Aufforderung, eine Empfehlung oder eine Bitte aussprechen wollen; wenn wir also einer anderen

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Weiter geht’s mit meinen Lektüretipps (→ Teil 1), dieses Mal vor allem zu den Themen Schreiben und Publizieren. Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen. – Mark Twain Meine Lesehappen Ein Buch selbst zu veröffentlichen ist heutzutage recht einfach, dennoch gibt es einiges zu beachten. Der Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels hat

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Was lesen Sie online eigentlich gerne so? Mir haben in den vergangenen Monaten einige Artikel zu Sprache, Lesen und Schreiben besonders gut gefallen. Vielleicht ist da auch für Sie was dabei? Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und – vielleicht, hoffentlich – Dazulernen, Entdecken, Freuen. LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen,

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Füllwörter gehören in die gesprochene Sprache, aber (meist) nicht in einen Text. Sie plustern sich auf, stören den Lesefluss und verwässern die Textaussage. Schlimmer noch: Füllwörter können bei Ihren Lesern den Eindruck erwecken, dass Sie selbst nicht wissen, was Sie sagen wollen. Zu den Füllwörtern gehören eigentlich, ein bisschen, ziemlich, sozusagen, äh, gewissermaßen, total, wirklich,

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Die Interjektion o/oh ist weit verbreitet und wird unglaublich häufig falsch geschrieben – sogar in Büchern, die im Verlag ein Lektorat und mehrere Korrekturdurchgänge durchlaufen. Besonders häufig vertreten sind diese beiden Kandidaten: Oh Mann! Oh Gott! Korrekt heißt es: O Mann! O Gott! Warum ist das so? Viele Schreiber scheinen sich am Englischen zu orientieren.

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