Surfen wir doch mal ein paar Websites von Unternehmen, Agenturen und Dienstleistern an. Was sehen wir? Ein paar gute Websites, ein paar weniger gute, vielleicht auch eine Handvoll richtig ansprechende – zumindest was das Design angeht. Wie steht es mit dem Text? Wie viele Anbieter zeichnen ein sympathisches, ein natürliches, ein glaubhaftes Bild von sich?

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Wer schön schreiben will, muss auch richtig schreiben. Das ist nicht immer einfach. Schnelle Hilfe leistet der Onlineduden, wichtige Texte überprüft die Korrektorin. Was aber, wenn man gar nicht auf den Gedanken kommt, dass man mit einer Schreibweise falschliegen könnte? Das ist falsch?! Manche Wörter sind einfach knifflig. Jahrelang ist man sicher, man hätte alles

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Der Apostroph, ein eigentlich recht unscheinbares Auslassungszeichen, erhitzt immer wieder die Gemüter. Häufig geht es dabei um den von vielen heiß geliebten Genitiv-Apostroph in Namen: Marco’s Frittenbude, Anna’s Friseursalon, Thorsten’s Kneiple. Nach den geltenden Regeln ist diese Schreibweise nicht vorgesehen; unterschiedliche Auslegungen bieten dennoch Diskussionsstoff. Die Ausnahmeregel im Duden Wasser auf die Mühlen der Apostroph-Fans

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Immer wieder werde ich gefragt, was genau eigentlich beim Lektorat passiert. Eine Antwort auf diese Frage könnte so beginnen: Ein guter Text ist wie ein schönes Haus. Steile These, sagen Sie? Bleiben Sie noch ein bisschen da. Stellen Sie sich bitte einmal ein Haus vor – ein tolles Haus; eines, in dem Sie gerne wohnen

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In deutschen Texten wird viel gesorgt, vor allem in der Presse: Ankündigungen sorgen für Neugier; Ereignisse sorgen für Aufregung, Aufmerksamkeit oder Schlagzeilen; Erdbeben sorgen gar für Tote. Sehr beliebt sind auch Unwetter, die für Unfälle sorgen. Ich sorge mich um die Ausdrucksfähigkeit der Redakteure. Sollten nicht gerade Berufsschreiber versuchen, sprachliche Unfälle zu vermeiden? Die Häufigkeit

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Heute ist Star-Wars-Tag. Das ist eine schöne Gelegenheit, auf die grassierende Falschschreibung von Zusammensetzungen hinzuweisen, die Film- oder Buchtitel enthalten. Wenn Sie aufmerksam gelesen haben, haben Sie bemerkt, dass ich Star-Wars-Tag als Zusammensetzung mit zwei Bindestrichen geschrieben habe (man nennt das auch durchkoppeln). Diese Schreibweise ist grammatikalisch korrekt und eindeutig – und sie gilt für

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Stark erweitert, mit neuem Konzept und in schickem Outfit – die 10. Auflage des Leitfadens Freies Lektorat darf in meinem Bücherregal nicht fehlen. Herausgeber ist der Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL). Als ich mein eigenes Lektorat gründete, gab es noch den alten Leitfaden (meine Ausgabe: September 2011), von dem ich mir damals mehr

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Heute geht’s um den Imperativ. Die sogenannte Befehlsform bereitet anscheinend immer mehr Menschen Schwierigkeiten. Am Befehlen hapert’s dabei nicht, o nein – die Grammatik ist das Problem. Wozu brauchen wir den Imperativ? Der Imperativ kommt zum Einsatz, wenn wir einen Befehl, eine Aufforderung, eine Empfehlung oder eine Bitte aussprechen wollen; wenn wir also einer anderen

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Am 14. Oktober durfte ich auf Einladung des Frauenwirtschaftsforums Zollernalb einen kleinen Vortrag halten. Der Titel des Abends lautete Erfolgreich präsent im Internet. Im Mittelpunkt stand die Unternehmenswebsite, Zielgruppe waren Soloselbstständige und Führungsfrauen. Mein Thema war natürlich das Texten. Um den Besucherinnen einen runden Vortrag zu bieten, ging es aber nicht nur um die Inhalte,

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Vor Substantivierungen, Passivsätzen und Worthülsen wird gerne gewarnt. Schlimm seien die, nämlich schlimm leserfeindlich, unschön und tot. Was soll ich sagen? Es stimmt. Wenn Sie sympathisch und erfolgreich kommunizieren möchten, setzen Sie besser auf eine lebendige, aktive Sprache. Ich habe schon einmal über dieses Thema geschrieben. Um Ihnen zu veranschaulichen, was ich meine, habe ich

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